unser Mantrail-Log 2008 - 2010


Hier wollen wir mal ein bisschen erfassen, wann, wie und unter welchen Bedingungen wir getrailt haben - eben ein echtes Logbuch!

13. April 2008

Beginn 18.30 Uhr, Wetter trocken, ganz leichter Wind, Gebiet: Wiese im Industriegebiet

Jackie:
    Zuerst haben wir an der Differenzierung gearbeitet. Jackie hat VP-Nähe recht schnell gewittert, wollte dann aber wieder nicht an die Person, sondern hat sich daneben gestellt. Beim 2. Versuch haben wir Futtertube offen gelassen, das ging dann besser.
    Dann gabs für sie einen Trailabgang. VP ging gerade etwa 150 Meter weg und hat sich versteckt. Jackie hat die Spur ohne grosse Probleme verfolgt und auch gleich VP angezeigt.
Justin:
    Justin hat das allererste Mal Differenzierung geübt. Er bekam den Geruch unter die Nase und ging auch zielstrebig los. Wollte schon staunen, aber dann fragte er sich wohl: "was machen wir hier eigentlich" und suchte Stöckchen... Mein Schnüffeln hat ihn auch nicht animiert weiterzusuchen. Als er dann zufällig Kontakt mit VP aufnahmen, grosses Lob.
    Der 2. Versuch begann etwas schleppender. Er sucht etwas, aber wohl keine Witterung der VP. Dann Pause. Später nochmal ein Versuch auf der Strasse statt Wiese. Auch da wirkte er zuerst zielstrebig, zog dann aber auch zielstrebig an VP vorbei. Hockende Menschen auf der Strasse irritierten ihn. Beim 2. Versuch etwas besser.
    Das wird dauuuuuerrrrn :-)


01. Mai 2008

Beginn 18.30 Uhr, Wetter nach Regenschauer trocken, ganz leichter Wind, Wiese im Industriegebiet, diesmal andere Ecke

Jackie:
    Ihr haben wir es heute unnötig schwer gemacht. Geübt haben wir einen Trailabgang. Begonnen haben wir den aber an einer Stelle, wo die VP vorher selbst mit ihrem Hund noch ein bisschen über die Wiese gelaufen ist. Nach Aufnahme des Geruchs, ist sie sofort zum Abgang, hat auch die Markierung ordentlich untersucht und ist dann losgelaufen. Dann allerdings fing sie an zu kreiseln. Ich habe dann ein bisschen die Richtign vorgegeben, aber es hat eine Weile gedauert, bis sie die frischeste Spur herausgefunden hat (kein Wunder, lagen ja keine 30 Min. dazwischen). VP wurde dann aber gefunden.
    Strecke war nur etwa 100 Meter, aber über einen gut benutzen Feldweg
Justin:
    Ich habe mich entschieden, Justin nicht erst Trails suchen zu lassen, wenn er die Differenzierung packt. Und das war auch gut so. Er wollte schon fast ohne Geruch los, aufgrund der Abgangsmarkierung. Nach kurzer Aufnahme des Geruchs, legte er direkt einen Zahn zu und lief mit halb gesenkter Nase los. Ich wartete eigentlich darauf, dass wir beide wieder einer anderen Spur folgen würden (Kaninchen oder so), aber er steuerte direkt die VP an, ohne Umschweife. Was für ein Streber :-)
    Strecke war etwa 150 Meter


April 2010

ab jetzt trailen wir 1x die Woche mit mindestens 1 Freundin. Ich hoffe, dass ich es nun schaffe, zumindest ab und zu von unseren Fortschritten zu berichten.

Wir haben das Training nun auch umgestellt und arbeiten jetzt ganz ohne Wegmarkierungen. So lerne ich besser, die Körpersprache der beiden zu lesen.

Den Neubeginn des Trainings haben wir im Wald begonnen , weil es dort für die Hunde einfacher ist. Jackie nutzt hier definitiv ihre Fährtenkenntnisse, bei Justin freue ich mich zu sehen, wie er jedes Mal sicherer mit seiner Nase wird.
Wir sind bei Trails bis zu etwa 200 Metern, mit so mancher Abzweigung und alle beide sind auf diesem Boden recht sicher. Allerdings bisher nur, was die Suche nach Nadja angeht :-)


19. Mai 2010

Das 1. Mal Wohngebiet, mit Wiese, natürlichem Boden aber auch Asphalt. Wetter: trocken, bewölkt, ziemlich windig, 12 Grad. Beginn: 9.00 Uhr

Jackie:
    Bei ihr haben wir gleich eine Mischung aus Strasse und (anschliessendem) natürlichen Boden gemacht. Durch den starken Wind hat sie in der Strasse ggü. des Weges, den die VP ging, gesucht und war etwas irritiert, dass sie da nicht zum Ziel kam. Durch Kreisen auf der Kreuzung habe ich ihr dann geholfen, den Trail vielleicht auch noch in andere Richtung aufzunehmen. Als sie Nadja dann auf dem Gras in der Nase hatte, ging es auch sofort auf direktem Weg zu ihr :-)

    Beim 2. Trail waren wir nur auf Asphalt, eine Strecke von etwa 100 Metern. Sehr schön hat sie sich direkt an einer Hecke längs gearbeitet. Der Wind trug den Geruch dann bis hinein in die Sackgasse. Dort gab es wieder kurze Verwirrung, dass ich sie nicht weiter in den letzten Garten hinein lassen wollte, Aber dann hat sie Nadja von allein in die Nase bekommen und ist wieder schnurstracks zu ihr zurück.
Justin:
    Seinen 1. Versuch heute haben wir lieber zu 98% auf natürlichem Boden gemacht. An der Strasse gestartet, hat er den Weg der VP aber noch kuzr gesehen. Die Strecke war etwa 200 Meter lang, entlang an einer freien Wiese und einem Tümpel. Sehr sicher von Anfang an hat er mich ohne Verleitung auf direktem Weg zu Nadja gezogen, lediglich die Nase ging 1x kurz in Richtung Wasser.

    Beim 2. Versuch auf Asphalt hat er sich wesentlich schwerer getan. Gleich zu Beginn wollte er unbedingt in einen der Gärten, obwohl es gar nicht in Windrichtung der VP lag... Dort musste ich ihn also wegnehmen und dann wurde er unsicher. Leider habe ich ihn dann auch 1x vom direkten Weg abbringen müssen und somit war er doppelt verunsichert. Darauf hin hat er erst in die andere Richtung gesucht. Letzten Endes hat er sie dann aber doch gefunden. Die Strecke war auf jeden Fall zu lang. Aber immerhin hat er zwischendurch nicht aufgegeben und mich nur ab und an fragend angebellt.


02 Juni 2010

wieder Wohngebiet, Wetter war trocken, zuerst bewölkt, später sonnig und 18 Grad. Mittelmäßiger Wind. Diesmal neue "Opfer"

Justin:
    nachdem er das letzte Mal solche Probleme hatte, haben wir seinen 1. Versuch auf Asphalt heute ganz kurz gehalten. Bekannte VP ging etwa 50 Meter die Strasse runter, versteckte sich hinter Mülltonnen in einem Wohnhaus-Gang. Er zog direkt an und trotz eines vorn vorne kommenden Autos bog er auch gleich in den richtigen Weg ab. Aber kurz vor der VP war er wohl verunsichert, ob wir solche Eingänge überhaupt nehmen und ging wieder raus. Beim Markieren orientierte er sich und seine Nase ging wieder in die Richtung. Also wieder rein in den Gang und etwa 1 Meter vor Nadja wieder abgedreht. Aber noch bevor er raus aus dem Gang war, merkte er, was er knapp verfehlt hatte und lief zurück - gefunden!
    In der 2. Runde war dann eine neue VP, die er noch gar nicht kannte. Ich habe stark dran gezweifelt, dass er überhaupt suchen würde. Er ist zielstrebig los, auch in die richtige Strasse. Dann aber hat ihn wieder mal ein Garten angelockt. Während er versuchte da hinein zu kommen, bekam er wohl Jackies Laufspur in die Nase und folgte dann der erst einmal 200 Meter in die falsche Richtung. Um ihn nicht gänzlich zu demotivieren, habe ich ihn zurückgelotst und er hat dann auch gut wieder von alleine die richtige Spur verfolgt und gefunden.
    Dank der Aushilfs-VPs gabs dann noch eine Runde. Ich habe ihn diesmal sogar in die falsche Richtung angesetzt. Ein paar Meter ist er drauf reingefallen, sofort ging seine Nase aber in die richtige Richtung. Nur waren da nun Wohnhäuser im Weg. Also "anderer Weg" und dann hat er zielstrebig gesucht und gefunden. Meine kleine Supernase :-)
Jackie:
    Sie war heute wieder hochmotiviert. Ihre erste Runde hat sie recht weitläufig gesucht. Der Weg war eine langgezogene Gasse mit Bäumen an beiden Seite, durch die Wind pfiff. Also ist sie erst einmal in die falsche Richtung abgebogen und hat lange gesucht, bis wahrscheinlich gar nichts mehr da war... Kleine Hinweise meinerseits halfen ihr zu erkennen, dass man auch wieder zurückgehen darf. Sie hat dann auch zielstrebig in die andere Richtung weiter gesucht. Zuerst an Nadja vorbei, hat dann aber schnell gemerkt, dass der Geruch abreisst und ist dann zurück - gefunden! Sie war aber zwischendurch schonmal kurz vorm Aufgeben.
    2. Runde war dann auch für sie ja eine neue VP. Sie hat zugesehen, wie Yvonne wegging, wusste da aber ja noch nicht, dass sie sie diesmal suchen solle. Ihre Suche war deutlich langsamer und sehr gründlich, sie hat sich an einigen Büschen echt festgeschnüffelt. Aber sie hat gefunden!
    Die 3. Runde ging dann unsere männliche VP fort. Sie hat ihn weggehen sehen und war sich sicher, er ist nur bis hinter den nächsten Stromkasten. Bis dort lief sie dann in schnellem Tempo, aber auf Auge, umkreiste diesen 2x und merkte dann, dass sie die Nase nutzen muss. Von dort ging sie dann aber schnurstracks, aber langsam und gründlich des Weges - direkt zur VP! Super-Mausi!


09. Juni 2010

Wohngebiet, Wetter trocken, aber sehr hohe Luftfeuchtigkeit, ca. 22 Grad, Wind nicht spürbar.

Jackie:
    Da sie gestern eine Zahn-OP in Vollnarkose hatte, war der 1. Trail lieber nur ganz kurz. Zu kurz, wie sich herausstellte, denn sie hatte keine Probleme Nadja zu finden :-)
    Zum 2. Trail war dann Christian mal wieder da. Er lief eine Strecke, die er vorher mit seinem Hund selbst zurück kam. Jackie hatte die Nase sehr tief und hat ganz genau gesucht, aber sie hat ihn ohne Umwege gefunden :-)
Justin:
    Sein 1. Trail war eine Strecke von etwa 150 Metern. Er hat Nadja nur kurz weggehen sehen. Wie immer ist er sehr zielstrebig gestartet und wie immer drehte er nach 20 Metern um und war der Meinung, es muss der 1. Garten auf der rechten Seite sein.. Ich bin sehr gespannt, ob ich jemals herausfinde, was er da verknüpft hat *g*. Durch eine Runde am Startpunkt kam er dann aber selbst wieder auf den Trail und hat sich sogar von einer Katze nicht abbringen lassen! Sehr schön war hier schon zu sehen, wie er reagiert, wenn er merkt, dass der Geruch schwächer wird.
    Beim 2. Trail hat er Christian gesucht. Die Strecke ging über relativ freie Flächen, einen Sportplatz und dann ins Unterholz. Zuerst hat er sich seine Fährtenkenntnisse auf der Wiese zur Hilfe genommen, ist dann aber ohne Probleme quer über den Sportplatz und war sogar bis auf 10 Meter schon an C. dran. Dann drehte er aber ab, ging den Weg noch ein bisschen weiter. Es war deutlich zu sehen, wie er immer unsicherer wurde. Dann bekam er Witterung, aber quer durchs Dickicht. Ich habe die Leine losgelassen und ihn suchen lassen, jedoch wollte er ohne mich dann doch nicht und drehte schnell wieder um. Von dort ging er aber von allein den Weg zurück, noch einmal kurz am Sportplatz hoch, dann aber wieder auf den Weg zurück. An der "richtigen" Abzweigung stand er verwirrt eine Weile und graste. Und dann bekam er wohl plötzlich wieder Wind und lief los - direkt gefunden!
    Was mich an diesem Trail fasziniert hat, war vor allem seine Ausdauer. Toll gemacht, Augenhund!


16. Juni 2010

Gebiet zwischen Industrie- und Wohngebiet, direkt am Stromwerk. Wetter war leicht windig, sehr sonnig und 18 Grad warm.

Jackie:
    heute war ein neues Opfer dabei - die Claudia. Jackie hat beim Weggehen nicht gross zugesehen (weil sie ja nicht wusste, dass sie es ist) und hatte leider zudem auch noch irgendetwas im Ohr. Sie ist ganz gut losgegangen, hat sich dann aber für ihre Verhältnisse sehr am Gras festgeschnüffelt. Zudem hatte ich das Gefühl, dass sie durch das Kopfschütteln immer wieder rauskam. Sie lief danach jeweils freudestrahlend auf Nadja zu und war etwas verwirrt, dass diese gar nicht reagierte :-)
    Sie hat dann aber die richtige Abzweigung nach einem kurzen 4-Corners-Check gefunden. In der Ecke, wo Claudia saß, hat sie sich dann etwas schwer getan, aber letztlich hat sie sie doch gefunden.
    Ihr 2. Trail war wesentlich einfacher. Zum einen war es wieder Nadja und zum anderen auf einer Wiese. Wundersamer Weise ist sie aber gar nicht wie sonst von Beginn an auf Fährte gelaufen, sondern hat den Trail am Ackerrand aufgenommen, kan erst kurz vor Nadja auf die Fährte und ist dann schnurstracks zu ihr hin.
Justin:
    Sein 1. Opfer war ebenfalls Claudia, bei ihm sind wir aber vorsichtshalber gleich auf die Wiese gegangen. Justin nahm wieder super den Geruch auf und raste im Affenzahn los. Sofort auf dem Grün nahm er die Nase runter und folgte zügig der Fährte - schnell gefunden!
    Sein 2. Trail sollte daher eine grössere Herausforderung werden - fast war sie zu gross. Er nahm wieder gut Geruch auf, landete dann allerdings auf Nadjas Alter Spur. Dort am Ende angekommen, kam etwas Frust auf, aber er fand selbst den Weg heraus. Dann ging er kurz wieder in die falsche Richtung, korrigierte sich aber sofort selbst. Dadurch, dass er 2x an einen Zaun stiess auf seinem Trail, war er jeweils kurz verunsichert. Er bekam dann von mir positives Feedback fürs fleissige Weitersuchen. Kurz bevor er Nadja gefunden hat, wollte er wieder aufgeben und Grasen. Aber beim öffnen des Mauls, bekam er offensichtlich wieder Geruch und stratzte die letzten Meter dann zielstrebig weiter. Gefunden und total fertig, der kleine Mann! :-)


11. August 2010

Endlich ist die Sommerpause vorbei. Letzte Woche hatten wir schon einen Versuch, aber da fiel es Justin deutlich zu schwer nach der langen Pause.. Heute sollte es also wieder richtig losgehen.
Gebiet: Wohngebiet nah der Hauptstrasse, Wetter 17 Grad, Nieselregen, mittelmäßiger Wind - neues "Opfer", ein junges Mädchen

Jackie:
    Ihr 1. Trail fiel wohl der Demenz zum Opfer. Sie hat den für sie fremden Geruch schön aufgenommen, die Nase in alle Richtungen gehalten und sich dann für die richtige entschieden. Es ging also super los. Aber irgendwann lenkten sie vorhandene Gerüche so sehr ab, dass es eher nach einer Markier-Runde aussah... Ich kenne das so gar nicht von ihr, habe daher 2x gestoppt, damit sie mir nicht zu weit abdriftet. Sie ist schon irgend einem Geruch gefolgt, aber ihr Verhalten zeigte mir, dass der gesuchte Geruch nur zweitrangig war... Am Ende hat sie sie dann aber doch gefunden, wenn auch nicht ganz ohne Hilfe.
    Kann halt mal vorkommen im Alter...

    Ihr 2. Trail war relativ kurz, dafür war sie hier wieder die Alte. An der Hauptstrasse lang, ging sie zielstrebig, wenn auch mit sehr tiefer Nase (was zeigt, dass sie wirklich Schwierigkeiten hat) und hat das "Opfer" direkt gefunden, ohne anderweitig zu schnüffeln.
Justin:
    wieder einmal hat mich überrascht, dass das fremde "Opfer" für ihn so gar kein Problem war. Er nahm den Geruch auf und lief zielstrebig in die richtige Richtung. Sogar in die 1. Gärten hat er nur kurz mal intensiver geschaut, wollte da aber nicht mehr unbedingt hinein. Durch die Hecke hat er dann nach der 1. Ecke schnell Witterung aufgenommen und sich selbst den Weg gesucht. Das ging schnell :-)

    Bei seinem 2. Trail ist Nadja mit dem "Opfer" mitgegangen. Wir haben wieder nur eine kurze Strecke gemacht, weil er letzte Woche ja solche Schwierigkeiten hatte. Der Trail kreuzte seinen alten Verlauf und tatsächlich ist er den auch erst einmal komplett abgegangen, hat dann aber am Ende schnell den übergang zum neuen Trail geschafft. Als er Nadja dann gefunden hatte, die aber nicht reagierte, war er kurz verwirrt und musste erst einmal pinkeln... nach kurzem Kreiseln aber hat er den weiteren Verlauf des Mädchens aufgenommen und sie dann auch schnell gefunden - und das ganz ohne Hilfe!


01. September 2010

Gebiet: Waldrand und Stadtrand, viel Hundeverkehr, wenig Autos. Wetter war trocken, 16 Grad, leicht windig

Jackie:
    Abgesehen davon, dass sie heute stur nicht am GA riechen sondern einfach so loslaufen wollte, war ihr 1. Trail kurz aber sehr effektiv. Zu Beginn hat sie sich etwas von diversen Pinkelstellen ablenken lassen, ist dann aber direkt auf Nadja zu.

    Beim 2. Trail durchs Stadtgebiet hatte sie mehr Schwierigkeiten. Sie war erst sehr zielstrebig, nahm aber an der 1. Abbiegung die falsche Alternative, wurde dadurch auch unsicher, suchte aber trotzdem. Zurück auf dem "rechten Weg" liess sie sich dann von 2 Männern noch einmal in die falsche Richtung locken, hat von dort aber selbst den Ausgang gefunden. Und von da an ging es recht zielstrebig, wenn auch verhalten weiter bis zum Ende. 2x habe ich ihr durch Drehung meines Körpers geholfen, die richtige Richtung zu nehmen, weil sie beim 2. Trail irgendwie erschöpft wirkte und ich sie nicht zu lange hinhalten wollte.
Justin:
    er heisst ab heute nur noch Supernase *g* - er war so genial! Sein 1. Trail ging ins Wohngebiet um die Ecke. Gleich von Beginn an, hat er sehr intensiv die Nase eingesetzt, was ich so von ihm gar nicht kenne. Nur an den Einfahrten hat er dann um die Ecken jeweils geguckt :-) Er hatte ordentlich Power an der Leine und war sehr zielsicher. Eine Abbiegung zuviel hat er genommen, aber als wir dort nicht weiter kamen, ging er nach Ansage "anderer Weg" auch genauso zielsicher zurück und von dort gleich weiter.

    Der 2. Trail führte für ihn in den Wald. Ich war sehr gespannt, denn hier sind schon Montag die Trailer aus der Hundeschule riesige Umwege gelaufen. Obwohl wir direkt vor dem Start noch eine Hundebegegnung hatten, ist er wieder sicher losgelaufen. An der richigen Abbiegung ist er vorbei, hat aber danach immer gleich die Nase in die richtige Richtung gehalten und wollte sich einen Weg dorthin suchen. Aufgrund von Brombeerbüschen und ähnlichem musste er 2x mit "anderer Weg" eine neue Möglichkeit finden. Zur Bestärkung bin ich dann zwischendurch mit ihm mal ein Stück gelaufen, aber prompt ist er wieder an einer Abbiegung vorbeigelaufen. Doch trotz weiterer Begegnung mit 5 Retrievern, die ihm sehr unheimlich waren, zog er danach wieder unbeirrt weiter. Zwar erst noch zu weit, hat dann aber von allein umgedreht und sich der Nase nach durchs Unterholz gekämpft! Er hatte diesmal wirklich gut zu tun, aber er hat nie aufgegeben. Ganz toll!


08. September 2010

Gebiet: 30-Zone im Ort, angrenzend an Biotop. Wetter: sehr stürmisch, leichter Niesel ab und an, 14 Grad.

Jackie:
    heute war sie wieder geistig voll bei der Sache. Ihr 1. Trail war aufgrund des Sturmes etwas kürzer. Sie hat sich an einer bestimmten Ecke etwas festgefressen, hat diese 2x aufgesucht - wenn auch nie ganz überzeugt. Als sie dann auf den letzten Metern aber wieder sicherer war, ist sie zwar noch kurz dran vorbei (dem Wind folgend), dann aber auf dem Absatz umgedreht und zielstrebig zu Nadja gelaufen :-)

    Der 2. Trail war länger, führte an einem Weg ins Biotop vorbei (den Nadja vorher auch mit Hund lief). Diesem Weg ist sie auch erst einmal gefolgt - (wieder nicht wirklich überzeugt) - ziemlich weit sogar. Und wären da nicht Hunde gekommen, die sie abgelenkt hätten, wäre sie wahrscheinlich noch in die Richtung unterwegs ;-) So drehte sie aber nach der Begrüßung der Hunde wieder um und lief den Weg zurück. Von dort fand sie dann wieder zielstrebig den weiteren Verlauf, folgte dem richtigen Weg ins Biotop. Dort steckte Nadja tief im Gebüsch, aber auch das hat sie recht sicher gefunden. Bis dahin war sie von dem langen Umweg körperlich aber auch schon ziemlich erschöpft. Trotzdem hat sie nie aufgegeben, meine Maus!
Justin:
    Meine kleine Supernase. Ich kann es immer noch kaum glauben. Den 1. Trail haben wir aufgrund des Sturmes nicht so lang gemacht. Aber er war von Anfang an so sicher, pendelte schön auf dem Weg und zog am Ende richtig überzeugt und legte sich ins Geschirr :-) Ohne Umwege gefunden!

    Den 2. Trail haben wir dann wesentlich länger gemacht. Vorbei an beiden Wegen ins Biotop, die Nadja vorher schon einmal genommen hat. Am 1. Weg ist er auch rein und anhand seiner Körpersprache hätte ich wetten könnne, dass sie da ist. Am Ende des 1. Zaunes dann schoss er nach links ins Gebüsch, aber da es dort nicht weiterging (Stacheldraht), bekam er die Ansage "anderer Weg" und ging darauf hin von sich aus den Weg zurück. An der Strasse musste er sich intensiver bemühen, hat aber sofort den richtigen Abzweiger gefunden. Dann ist er auch den 2. Weg rein, wo Nadja vorher für Jackie hockte. Er wollte an exakt die selbe Stelle im Gebüsch. Als er dort niemanden fand, wurde er kurz unsicher, nahm dann aber den Weg aus dem Biotop wieder zurück. An der Strasse ging es gleich weiter in die richtige Richtung. Er hatte die Nase hier sehr tief und war hochkonzentriert. Auch die nächste Abzweigung hat er dann richtig gefunden. Dort wendete gerade ein Auto direkt vor Nadja. Justin pinkelte kurz etwas unsicher, bekam sie dabei aber in die Nase, brach ab *g* und lief direkt zum Ziel. Wow, ich war wirklich schwer beeindruckt von dieser schwarzen Nase!


29. September 2010

Gebiet: 30-Zone und Spielstrasse, sowie Gebiet mit neuer Bebauung Nahe der Schule. Wetter: windstill, trocken, 8 Grad.

Jackie:
    Heute habe ich beschlossen, dass ich mal schauen werde, wie sich das Ganze entwickelt. Sie lief zielstrebig los, kam dann aber nach 20 Metern bereits ins "dümpeln" und folgte verschiedenen anderen Spuren. Sie suchte zwar die ganze Zeit etwas, aber sie liess sich dabei auch zu gerne auf verschiedene andere Spuren ein. Erst kurz vor Nadja fiel ihr dann wieder ein, warum wir eigentlich los waren :-)

    Den 2. Trail haben wir ebenfalls kurz gemacht. Wieder ging sie zielstrebig los, liess sich dann aber auf der Baustelle von verschiedenen Gerüchen ablenken, folgte einer ganz alten Spur (ist Nadjas Gassi-Tour), wo ich sie dann zurückgehalten habe, damit ihre Kräfte sie nicht verlassen. Mit etwas Hilfe hatte sie Nadja dann wieder in der Nase, streckte genau auf ihrer Höhe den Rüssel über den Wall in den Wind, ging dann aber einfach weiter. Auch da hat meine Hilfe erst dazu geführt, dass sie sie "gefunden" hat. Wieder hat sie zwat was gesucht, aber ich habe das Gefühl, sie vergisst einfach zu schnell wieder, weshalb sie läuft. Mal sehen, wie es sich entwickelt. Solange sie überhaupt noch etwas sucht, wird sie dabei bleiben dürfen, schon damit die Birne noch was zu tun bekommt.
Justin:
    Die Supernase hatte heute etwas Pech. Das 1. Mal wollte er gar nicht gross am GA riechen, denn er wusste schon, um wen es geht :-) Er lief auch sehr sicher los, landete aber erst auf einer alten Spur und machte sich dann auf den Weg zu Nadja nach Hause. Immer noch ganz sicher sie gleich zu finden, ging er den Weg zurück. Er wollte dann erst eine weitere ältere Spur abarbeiten. Aber da dort eine Frau mit Hund im Weg stand, habe ich ihn aufgehalten. Daraufhin hat er die Richtung gewechselt (was ja auch richtig war). Leider kam uns dort nun auch ein Hund entgegen. Und da die Frau es nicht für nötig hielt, ihren Hund zurück zu rufen, sondern wohl hoffte, sie würden spielen, liess sie ihn uns noch ne Weile hinterher laufen *grummel* Also setzte ich Justin an den Rand um die Frau passieren zu lassen. Das tat sie auch, um dann den Weg gleich wieder zurück zu kommen *nerv* Ich habe ihn dann nochmal neu angesetz. Er lief nun auch zielstrebig in die richtige Strasse, aber nach etwa 20 Metern wurde er flusig und fing an mit den Augen zu suchen. So wäre er mit mir wahrscheinlich durch die ganze Stadt gelaufen. Also habe ich ihn wieder aufgehalten, in der Hoffnung, dass er Nadja wieder in die Nase kriegt. Hat lange gedauert, und er musste schon 1 Meter neben ihr stehen, bis er es geschnallt hat. Schade, das waren ganz offensichtlich zu viele Ablenkungen für ihn.

    Den 2. Trail haben wir dann recht kurz gewählt, damit er nicht denkt, ab jetzt helfe ich ihm wieder. Ich wollte unbedingt, dass er den nächsten "Fall" wieder alleine löst, und zwar mit der Nase. Diesmal ging es über die Wiesen der Bauflächen und er hat sehr gut gearbeitet. über die Witterung ist er der Spur gefolgt, musste sich dann einen Weg durchs Gebüsch bahnen und hat sie zielstrebig gefunden. Gott sei Dank, es geht noch :-)


27. Oktober 2010

Gebiet: Parkplatz und Wohngebiet Nahe Supermärkten, Wetter: böig, regnerisch, 8 Grad.

Jackie:
    Nachdem die letzten Trails alle irgendwie nix mehr waren, habe ich mir überlegt, ob es vielleicht am neuen Geschirr liegen könnte. Sie hat ja von mir extra ein K9 bekommen. Also haben wir heute mal im alten Geschirr und mit bekannter Glocke getrailt (die sie selbst aber eh nur noch fühlt, nicht mehr hört) und was soll ich sagen? Sie ist wieder voll da! Ob es Zufall ist oder wirklich daran lag, wird sich die nächsten Male zeigen.

    Wir haben die Trails beide extra kurz gemacht. Beim 1. ging es um eine Strassenecke und nach 20 Metern hinter ein Carport. Sie war sehr motiviert und war zielstrebig wie lange nicht mehr. Ohne Umschweife direkt gefunden :-)

    Den 2. Trail haben wir nur geringfügig länger gemacht, dafür roch es im ganzen Gebiet ja nun bereits nach uns allen. Der Weg führte über einen Parkplatz, dann gleich einen Fussweg rein zum Spielplatz. Gesamtstrecke etwa 100 Meter. Den Weg über den Parpkplatz hat sie ohne Umschweife gefunden. Auch zeigte ihre Nase dabei schon immer in die richtige Richtung. Auf dem Fussweg hat sie sich dann allerdings doch erst von älterem Geruch verleiten lassen. Sie ist dem Weg eine Weile gefolgt, dann aber über einen anderen Parkplatz zurück gekommen und lief von dort wieder zielstrebig "auf Kurs". Was hab ich mich gefreut heute! Sie war so süß motiviert!
Justin:
    Vergessen ist das letzte Mal, wo es nicht so gut klappte und alles etwas wirr war! Heute war er wieder nur genial.
    Sein 1. Trail führte um Budni herum, dann quer über den Parkplatz. Wir hatten noch nie so ein belebtes Gebiet und kurz nach dem Start sah er mich einmal kurz fragend an, ob das sein könne *g*, zog dann aber ordentlich an. Er lief bei Budni an der Hauswand längs, fand dann aber wieder eine abgehende Spur im Wind und kreiste Nadja so quasi langsam ein. Total gut gemacht bei dem Wind!

    Sein 2. Trail führte eine 30er-Strasse längs, dann über einen kleinen Weg vorbei an einer Tiefgarage und über einen Parkplatz und anschliessend an der Hauptstrasse längs zu einer Bushaltestelle.
    Und was soll ich sagen? Ich setzte ihn nur vorsorglich in der richtigen Strasse an, weil Nadja die letzten 60 Minuten mehrfach in alle Richtungen unterwegs war. Er lief wie auf Schienen die Strasse lang, den Weg über den Parkplatz. Da begann er dann durch die Hecke laufen zu wollen, wo ich ihn halt etwas von abhalten musste. Also suchte er sich eifrig seinen Weg am Busch vorbei, bis er an die Hauptstrasse kam. Gerade, als er sich der Bushaltestelle näherte, kam ein Bus und die Wartenden stiegen dort ein. Unbeirrt lief er direkt auf Nadja zu *freu*
    Er war ja so genial!


10. November 2010

Gebiet: Wohngebiet, Wetter: regnerisch, fast windstill, 4 Grad.

Jackie:
    Heute war ihr Trail mal wieder ein bisschen länger, zum Teil aber auch unbeabsichtigt.
    Den ersten Abzweig in die Spielstrasse hat sie gleich gefunden. Von dort ist sie dann allerdings erst einmal ins Biotop gelaufen. Ziemlich schnell merkte man deutliche Unsicherheit und die Nase zeigte immer wieder kurz zurück. Aber sie lief trotzdem immer einfach weiter. Es schien, als gäbe es einfach kein Zurück mehr für sie. Also habe ich geholfen und sie gestoppt. Sie nahm offensichtlich dankbar den Rückweg dann auch gleich an, lief recht flott zurück und an der Ecke der vorher verpassten Abzweigung schnupperte sie etwas länger, fand dann aber zielstrebig den Rest des Weges.
    Obwohl sie recht lang unterwegs war, hat sie offenbar die ganze Zeit nicht vergessen, wen sie sucht. Ich musste sie halt nur stoppen, um sie körperlich nicht zu überlasten. Auf dem Rückweg taumelte sie nämlich auch 1x wieder ganz kurz :-(
Justin:
    Er war heute schon wieder so genial. Aufgrund des Wetter haben wir ja heute alle nur 1 Trail gemacht, dafür etwas länger. Er wusste natürlich schon, wen er suchen sollte, hat daher nur ganz kurz eine Stichprobe am GA genommen *g* Dann ging es im gewohnten schnellen Trab los.
    Zuerst ging seine Nase immer in Richtung des Feldes, an dem wir vorbeikamen. Aber nach einer kurzen Denkpause registrierte er, dass es auf der anderen Strassenseite weiterging. Von dort wollte er dann auch die Abkürzung direkt durch die Gärten nehmen, musste sich aber einen anderen Weg bahnen. Schnell und zielstrebing gefunden, würd ich sagen :-)


17. November 2010

Gebiet: Wald, Wetter: Regen naht, noch trocken, mäßig windig, 5 Grad.

Jackie:
    Na, heute hat sie aber gezeigt, was in ihr steckt! Aufgrund der letzten Male haben wir den Trail noch etwas kürzer gewählt. Sie war am Start aber schon total ungeduldig und hat mich dann auch gleich zielstrebig und mit einer solchen überzeugung durch den Wald gezogen, dass Nadja dabei schon überlegte, ob sie schnell noch weiter kriechen soll *g* Aber dazu hat Jackie ihr gar keine Zeit mehr gelassen. Und gefressen hat sie heute auch appetitvoll. *freu*
    Der 2. Trail war nur ganz minimal langsamer. Sie kreiselte nach dem Start 2x um einen Busch, fand dann aber den Ausweg und von da an gings zielstrebig weiter. Kurz mal eine andere Richtung gecheckt (die Nadja kurz eingeschlagen hatte), aber sofort wieder weiter auf Kurs. Gefunden!
Justin:
    Auch für ihn war Supernasentag (wie für alle heute). Ungeduldig am Start, allerdings dann doch kurz abgelenkt durch die Markierungen eines gerade noch da gelaufenen Hundes. Zuerst an der Strasse längs, war er dadurch etwas verhalten, hatte dann auch kurzfristig wohl keinen Geruch mehr. Aber dann ging es in den Wald und von da an hatte ich nur noch damit zu tun, darauf zu achten, dass ich mir nicht die Hacken breche. In einem Affenzahn quer durch und direkt zu Nadja *keuch*
    Sein 2. Trail ging zum Glück nicht querfeldein, sondern einen Weg längs. Nadja ist den selben Weg gegangen wie für Jackie vorher, nur noch etwas weiter. Ich wollte sehen, ob er den Ausweg vom vorigen Platz findet. Wie Jackie umkreiste er zuerst den Busch, dann steckte er die Nase hoch in den Wind und ich dachte schon, er würde Nadjas Trail verfolgen, wo sie vorher gesucht hat. Aber dann bog er doch wieder ab und landete auf Kurs. Von dort so schnell weiter, dass ich echt ins Schwitzen kam beim Gegenanhalten :-) Und die Stelle, wo Nadja vorher saß, interessierte ihn nicht einmal!
    Was mich heute sehr faszinierte: obwohl die Leinen sich mehrfach verhedderten, hat er sich dadurch nicht mehr verunsichern lassen, sondern ist nach der Befreiungsaktion jeweils unverändert überzeugt weitergerannt.


15. Dezember 2010

Gebiet: 30-Zone und Spielstrasse, sowie Gebiet mit neuer Bebauung Nahe der Schule. Wetter: trocken, eisiger Wind, -6 Grad (!), vorhandene Schneedecke.

Jackie:
    Watt war sie heute zielstrebig! Beim ersten Mal ist sie mir so aus dem Auto abgehauen und wäre wohl alleine hinterher, wenn nicht Gott sei Dank eine interessante Schnüffelstelle dazwischen gekommen wäre, wo ich sie abfangen konnte *g*
    Nach dem Ansetzen ging es dann zielstrebig direkt durch bis zu Nadja. Die Strecke war nicht so lang, weil wir ja nie wissen wie sie drauf ist, aber das war definitiv zu einfach :-)
    Den 2. Trail habe ich etwas verbockt. Wieder ging sie zielstrebig los. Dann kam der Neubau, hinter dem Nadja sich versteckte. Da ich das aber für zu früh hielt und dort auch gerade gearbeitet wurde, habe ich sie abgahalten und offensichtlich sehr deutlich weitergedrückt. Sie lief dann auch weiter, drehte sich aber sogar mal zu mir um und zeigte offensichtliche Verunsicherung. Da wir den Fall noch nie hatten, habe ich ihr ganz deutlich gezeigt, dass sie zurück darf. Das nahm sie dann auch dankbar an. Aber nun wollte sie nicht mehr auf die Baustelle, weil ich sie da ja eben abgehalten habe. Also habe ich ihr da geholfen, in dem ich ein paar Schritte vorgegangen bin. Den Rest hat sie dann wieder erledigt.
Justin:
    Er war heute wieder die Supernase und hat mich sichtlich begeistert. Aufgrund der kalten Temperaturen haben wir aus Zeitersparnis Nadja immer gleich mit 2 Dosen losgeschickt. Erst sucht Jackie die kürzere Strecke und während ich die Hunde tausche, geht Nadja noch etwas weiter. Beim 1. Trail ging Nadja sogar einige Meter wieder mit zurück, um dann auf dem Acker zu verschwinden. Nach dem Ansatz ging Justin zuerst zielstrebig an die Stelle, wo sie eben für Jackie saß. Nach kurzer Verwirrung "Mama hilf mir", nahm er die Spur zurück dann aber alleine wieder auf. Er lief an der Abbiegung vorbei, merkte das aber recht schnell und hat sich super eigenständig durch die Kreuzung durchgearbeitet. Dann hat er die richtige Spur gefunden. Auch für ihn führte der Weg nun an einem Neubau vorbei. Er hatte durch die vereisten Sandberge gut zu tun, kreiselte eine ganze Weile, fand dann aber doch das Ziel. Und er hat nie aufgegeben zwischendurch!
    Beim 2. Trail war es ganz ähnlich. Wieder ging er auf die Spur, wo Nadja für Jackie gesessen hat. Kurz bevor er dort angekommen ist, kreiselte er etwas und nahm auch direkt den Rückweg und dann gleich den weiterführneden Weg auf. Er prüfte immer nur ganz kurz vorhandene Einfahrten. Direkt gegenüber von Nadja wollte er jedoch unbedingt in eine Einfahrt. Dass er sie dort nun nicht finden konnte, verwirtte ihn etwas. Er lief dann die Strasse noch ne Weile weiter runter, wurde immer unsicherer. Also habe ich ihm immer sehr deutlich den Weg nach hinten frei gemacht. So nahm er ihn an und hat sich dann diesmal auf der richtigen Seite orientiert und sie auch gefunden. Wieder schön alleine gearbeitet und wieder nicht aufgegeben. Toll!

Ich glaube ich muss an dieser Stelle etwas klar stellen. Dass ich mich immer so über Justins Erfolge freue, könnte den Eindruck erwecken, dass er nur er mir wichtig sei! Nein, dem ist ganz klar nicht so. Aber beim Trailen ist es einfach so, dass ich mir sicher war, dass Jackie Supernase da keine grossen Probleme haben würde. Justin, dem Augentier, hingegegen hätte ich solche Fortschritte, wie er sie gemacht hat, einfach niemals zugetraut. Ich wollte, dass er "einfach ein bisschen die Nase benutzt" und nun ist aus ihm ein Superschnüffler geworden. Das ist der Grund, warum ich das bei ihm so besonders hervorhebe. Nur, dass niemand etwas Falsches denkt!


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Diana Drewes